Preis der Orden 2016 mit 10.000 EUR dotiert

Für engagierte soziale, journalistische, künstlerische oder wirtschaftliche Leistungen an der Schnittstelle zwischen Orden und Gesellschaft wird im Jahr 2016 zum dritten Mal der "Preis der Orden" ausgeschrieben. Er ist mit € 10.000,- dotiert. Die Ordensgemeinschaften honorieren mit diesem Anerkennungspreis das gesellschaftspolitische und spirituelle Engagement der PreisträgerInnen. Sie wollen Engagierte darin stärken und ihre Solidarität mit den PreisträgerInnen ausdrücken.

 

Für den Preis der Orden kommt in Frage, wer in besonderer Weise die (ordens-) christliche Sendung in der Gesellschaft lebt, wer dafür eintritt, das Charisma eines Ordens ins konkrete Leben zu übersetzen, wer für Anliegen einer Ordensgemeinschaft oder der Ordensgemeinschaften insgesamt außergewöhnliche Einsatzbereitschaft zeigt oder wer in Werken oder Projekten von Ordensgemeinschaften führend mitarbeitet. Das können Einzelpersonen, Personengruppen oder Einrichtungen in den Ordensgemeinschaften oder im öffentlichen Bereich sein. Die Art des Engagements spielt keine Rolle, sie kann sozialer, journalistischer, künstlerischer oder wirtschaftlicher Natur sein.

Wie erfolgt die Auswahl der Preisträger?

Bis 30. September 2016 können Ordensleute, Ordensgemeinschaften oder Personen und Gruppen oder öffentliche Einrichtungen beim Vorstand der Superiorenkonferenz und der Leitung der Vereinigung der Frauenorden Österreichs Vorschläge zur Zuerkennung des Preises einreichen. Eine Jury, bestehend aus je drei Mitgliedern von Ordensgemeinschaften und öffentlichen Einrichtungen, wird aus den vorgeschlagenen Personen, Personengruppen oder Einrichtungen die beiden Preisträger ermitteln.

Wann erfolgt die Verleihung und Übergabe des Preises?

Der Preis wird gemeinsam durch die Superiorenkonferenz der Männerorden und die Vereinigung von Frauenorden beim Österreichischen Ordenstag am 22. November 2016 verliehen.

Die bisherigen Preisträger:

2012 wurde der Preis der Orden an die im Kosovo tätige Vorarlberger Ordensschwester Maria Martha Fink und die „Niederösterreichischen Kindersommerspiele“ (NÖKISS) vergeben. Den Preis der Orden 2014 erhielten Dr. Josef Windischer/Projekt Waldhüttl und die Caritas Socialis/Projekt „Demenz weiter denken“.

Bewerbungen an das Büro der Ordensgemeinschaften Österreich
Kennwort: Preis der Orden 
1010 Wien , Freyung 6/1/2/3 
Email: sekretariat@ordensgemeinschaften. at 

[fk]

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