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Barmherzige Brüder: Nicht aus religiösen Gründen

Den in einer Aussendung vorgetragenen Vorwurf von Gynmed, einer Frau aus religiösen Gründen keine Spirale eingesetzt zu haben, weist die Gynäkologin am Wiener Ordensspital zurück: "Als reine Verhütungsmethode ist die Spirale nicht im Leistungskatalog der Sozialversicherung."

 

Der Vorwurf des Gynmed-Amblatoriums wurde in einer Aussendung am 10. August 2016 erhoben: Einer Patientin wurde aus religiösen Gründen das Einsetzen einer Spirale zur Empfängsnisverhütung verweigert. Eine Frau, die schon mehrere Schwangerschaftsabbrüche hinter sich hatte, war zu Behandlung bei den Barmherzigen Brüdern. Die Gynäkologin Elisabeth Kirchner stellte klar, "dass medizinisch indizierte Spiralen auch in einem Ordensspital eingesetzt werden." Als reine Verhütungsmethode war in diesem Fall das Einsetzen nicht Teil des Leistungskataloges  der Sozialversicherung. "Das hatte keinerlei religiöse Hintergründe." In der genannten Aussendung wurden Parallelen zu einem Fall in einem Kölner Ordensspital gezogen, wo nach einer Vergewaltigung die "Pille danach" verweigert wurde. Die Gynäkologin Kirchner stellte klar, dass in so einem Fall über jede Notfallmedikation aufgeklärt wird und die Pille danach auch gegeben werden kann, "die zudem in der Apotheke der Barmherzigen Brüder abgegeben werde". Schwangerschaftsabbrüche werden keine gemacht.

Barmherzige Brüder 

[fk]

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